Designberatung TH Köln
Case Study
Entwicklung und Implementierung eines ganzheitlichen Designprozesses zur Konzeption innovativer Lehr- und Lernräume
Kunden
Südtiroler Bauernbund
Jahr
2022-2024
Über das Projekt
Im Zeitraum von Dezember 2021 bis Februar 2022 unterstützte ich die TH Köln bei der Entwicklung und Implementierung eines ganzheitlichen Designprozesses zur Konzeption innovativer Lehr- und Lernräume. Das Projekt umfasste die Beratung und Workshopleitung für fünf Raumkonzepte im Rahmen des REDiEE Projektes.
TL;DR
In einem dreimonatigen Projekt wurde für die TH Köln im Rahmen des REDiEE Projekts ein innovativer Designprozess zur Transformation von fünf Lehr- und Lernräumen entwickelt und implementiert.
Durch einen partizipativen Ansatz und die Integration verschiedener Stakeholder-Gruppen entstand ein zukunftsweisendes Konzept für hybride Lehre. Der Prozess führte zu einer erfolgreichen Neugestaltung der Räume unter Berücksichtigung didaktischer, technischer und nutzerzentrierter Anforderungen. Das Projekt resultierte in einem übertragbaren Methodenset für hybride Partizipationsprozesse und einem dokumentierten Designprozess für zukünftige Transformationsprojekte.
Leistungen
Design- und Strategieberatung, Workshop-Faszilitierung, User Research, Methodenentwicklung für hybride Settings, Stakeholder-Management, Prozessdokumentation, Implementierungsbegleitung
Details zum Projekt
Projektprofil
Entwicklung eines ganzheitlichen Designprozesses für innovative Lernräume
Fokus auf Ermöglichung hybrider Lehre
Partizipativer Ansatz mit Einbindung multipler Stakeholder
User Research durch Interviews und Workshops
Remote und asynchrone Zusammenarbeit
Integration von Expertenfeedback und Peer Review
Kontinuierliche Stakeholder-Einbindung in Entscheidungsprozesse
Herausforderung
Die TH Köln stand vor der komplexen Aufgabe, ihre Lernräume für die Anforderungen moderner hybrider Lehre zu transformieren. Zentrale Herausforderungen dabei waren:
Integration verschiedener Stakeholder-Gruppen (Lehrende, Studierende, Didaktiker*innen, Gebäudemanagement und IT)
Entwicklung eines kohärenten Designprozesses
Berücksichtigung technischer und räumlicher Gegebenheiten
Gestaltung asynchroner und remote Zusammenarbeit
Vereinbarung unterschiedlicher Nutzeranforderungen
Vorgehensweise
Der gewählte Ansatz basierte auf vier Kernprinzipien:
Partizipation: Kontinuierliche Einbindung aller relevanten Stakeholder
Expertise-Integration: Systematische Einbindung von Fachexpertise aus Didaktik und Technik
Iterative Entwicklung: Kontinuierliche Verfeinerung durch Feedback-Schleifen
Nachhaltigkeit: Dokumentation und Übertragbarkeit der Prozesse
Der Prozess gliederte sich in drei Hauptphasen:
Research & Analysis
Durchführung halb-strukturierter Interviews
Stakeholder-Mapping und Bedarfsanalyse
Auswertung bestehender Raumnutzungskonzepte
Konzeptentwicklung
Ko-kreative Workshops mit allen Stakeholdern
Iterative Konzeptentwicklung
Technische und didaktische Abstimmung
Validierung & Implementierung
Peer-Review auf Fachkonferenzen
Anpassung der Konzepte
Begleitung der Umsetzung
Projektergebnisse
Die Transformation führte zu:
Flexibler Nutzung für verschiedene Lehrformate
Nahtloser Integration von Präsenz- und Online-Lehre
Hoher Akzeptanz durch alle Nutzergruppen
Nachhaltiger Nutzung durch modulare Anpassungsfähigkeit
Übertragbarkeit auf weitere Hochschulprojekte
Der partizipative Prozess führte zu einer hohen Identifikation aller Beteiligten mit den entwickelten Lösungen und schuf eine solide Basis für zukünftige Transformationsprojekte.
Einzigartige Aspekte
Integration multipler Stakeholder-Gruppen
Hybride Kollaborationsanforderungen
Komplexer Entscheidungsprozess
Verbindung technischer und pädagogischer Anforderungen
Kundenstimmen